Triathlon Typen

Mit Hilfe der folgenden Charakterisierungen sollte es kein Problem für Dich sein, herauszufinden, welcher Triathlon-Typ Du bist. Wenn Du Dich hier absolut nicht wiederfinden kannst, dann schicke mir doch bitte eine Charakterisierung Deines Typs!

Der HiTech-Freak

Er hat stets das neueste vom Neuen. Minimalausstattung sind ein Carbonrahmen mit 500 Gramm Gewicht, Threespoke-Laufräder (besser natürlich Twospoke oder Singlespoke!) und stromlinienförmige Trinkflaschen aus Titan.

Der Asket

Der Asket leidet für den Erfolg. An Weihnachten ist ausnahmsweise mal ein Stück Schokolade und ein Essen bei Verwandten erlaubt, aber dann wird bis zum Beginn der Saison gefastet um ein gutes Wettkampfgewicht zu erreichen. Außer Salat und Gemüse sind allenfalls noch Müsli und Bananen erlaubt.

Der Just-for-Fun-Triathlet

Ihm geht es nicht um den Erfolg oder darum, durch neuestes Material aufzufallen. Diese Einstellung demonstriert er dadurch, dass er mit Klapprad und ausgelatschten Sandalen antritt. Auf der Sprintdistanz führt er unterwegs einen größeren Vorrat an Bananen und Müsliriegeln mit sich.

Der Naturbursche

Selbst bei 14 Grad Wassertemperatur schwimmt er am liebsten ohne Neopren.

Der Selbstbewusste Typ

Er weiß schon vor dem Start, dass er gewinnen wird. Klappt's dann doch nicht, weiß er wenigstens sofort, warum und wer schuld daran ist. Das größte Rätsel ist ihm, warum der Pressevertreter den Sieger interviewt und nicht ihn auf Platz 187.

Das Trainingstier

Er arbeitet nur halbtags um mehr Zeit für das Training zu haben. Macht er in einer Woche mal weniger als 800 km auf dem Rad und 150 km zu Fuß, dann packt ihn das schlechte Gewissen. Den Urlaub nutzt er, um endlich mal richtig trainieren zu können. Wettkämpfe bestreitet das Trainingstier nur wenige. Dann wundert er sich allerdings darüber, dass er sich so schlapp fühlt und nimmt sich vor, bis zum nächsten Wettkampf das Training etwas zu steigern.

Der Nervöse

Aus Angst, zu spät zu kommen ist er bereits eine Stunde vor dem Veranstalter an Ort und Stelle. Bis zum Start muss er mindestens 15 mal in die Büsche. Der Nervöse kontrolliert jede halbe Stunde, ob sein Fahrrad noch an seinem Platz in der Wechselzone steht und rückt dabei jedesmal seine Laufschuhe zurecht. Beim Befestigen seiner Startnummer sticht er sich mit jeder Sicherheitsnadel mehrmals in Finger und Bauch, um schließlich festzustellen, dass die Nummer auf dem Kopf steht.

Der Instant-Ironman

beschließt im Februar, im August an einem Ironman teilzunehmen, obwohl er noch nie mehr als einen Kilometer am Stück gelaufen ist. Er schließt Wetten darauf ab, dass er das Ziel lebend erreicht und bezahlt leichtfertig das horrende Startgeld. Bei den ersten harten Trainingseinheiten über 5 km Laufen kommen ihm erhebliche Zweifel an seinem Geisteszustand, aber ein Zurück gibt es jetzt nicht mehr. Fortsetzung bei www.CaBa.de

Text: Klaus Rumrich

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